-
Lesezeit ca. 1 Minuten, 57 Sekunden
News-ID 160188Die EU steht vor einem Verbot der Pelztierzucht. Ein neuer Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt zu einem vernichtenden Urteil:
Die Haltung von Pelztieren ist mit dem EU-Tierschutzrecht nicht vereinbar. ANINOVA begrüßt diesen Schritt und erinnert an das eigene Engagement im Rahmen der europaweiten Kampagne gegen Pelz: Damals (noch unter dem Namen Deutsches Tierschutzbüro) hatte ANINOVA gemeinsam mit dem Meeresbiologen Robert Marc Lehmann erschütterndes Bildmaterial aus polnischen Pelzfarmen veröffentlicht und damit hunderttausende Menschen zur Unterzeichnung der Petition gegen die Pelztierzucht bewegt.Brüssel/Sankt Augustin, 31.07.2025. Ein EU-weites Verbot der grausamen Pelztierzucht rückt in greifbare Nähe: Nach einem neuen Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) will die Europäische Kommission bis März 2026 gesetzgeberisch aktiv werden. Der Bericht stellt fest, dass die Haltung von Füchsen, Nerzen und Marderhunden zur Pelzgewinnung mit gravierenden Tierschutzproblemen einhergeht – von Verhaltensstörungen über schwere Verletzungen bis hin zu chronischem Stress.
„Dieser Bericht markiert eine entscheidende Zäsur. Was Tierrechtsorganisationen seit Jahren aufdecken, wird nun auch wissenschaftlich bestätigt: Pelzfarmen bedeuten systematisches Leid“, erklärt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. „Die EU muss daraus Konsequenzen ziehen und die Pelztierzucht endlich verbieten.“
Bereits 2023 hatte die Europäische Bürgerinitiative Fur Free Europe über 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt. Auch ANINOVA (damals noch unter dem Namen Deutsches Tierschutzbüro) war ein Teil dieser Bewegung: Gemeinsam mit dem Meeresbiologen und Aktivisten Robert Marc Lehmann veröffentlichte die Organisation erschütternde Bilder aus polnischen Pelzfarmen – und mobilisierte hunderttausende Unterstützer*innen gegen das System Pelz.
Der EFSA-Bericht bestätigt nun nicht nur die enormen Tierschutzprobleme, sondern warnt auch vor Risiken für die öffentliche Gesundheit, etwa durch zoonotische Erreger wie SARS-CoV-2. Zudem stellt die Branche eine Gefahr für die Biodiversität dar: Entkommene Tiere gelten in vielen Regionen als invasive Arten, die heimische Ökosysteme bedrohen.
ANINOVA fordert ein sofortiges EU-weites Verbot der Pelztierzucht sowie ein Importverbot für Pelzprodukte aus Drittländern. Nur durch ein vollständiges Ende der Pelzproduktion und des Pelzhandels kann verhindert werden, dass weiterhin Tiere für Luxusartikel leiden müssen.„Die Zeiten ändern sich – und mit ihnen das Bewusstsein der Gesellschaft. Tiere für Mode zu quälen, ist nicht mehr zu rechtfertigen“, so Peifer abschließend. „Die EU muss nun konsequent handeln – die wissenschaftliche Grundlage liegt auf dem Tisch.“
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschlandfon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.orgDer Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
Pressekontakt:
ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustinfon ..: 02241-261549-2
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.orgDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von Bekannt-im-Internet.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.
Sie wollen diesen Beitrag verlinken? Der Quellcode lautet:
Pelzverbot in greifbarer Nähe: EU-Behörde bestätigt systematische Tierquälerei
wurde veröffentlicht am 31. Juli 2025 in der Rubrik Allgemein
Content wurde 60 x angesehen
Pelzverbot in greifbarer Nähe: EU-Behörde bestätigt systematische Tierquälerei
bekannt im Internet werden
Wer will das nicht? Auf diesem Portal können PR-Agenturen und Unternehmen News veröffentlichen. Wissen bewegt – bloggen Sie News die ankommen.
Nutzen Sie zur Veröffentlichung von Content den Presseverteiler Connektar. Der Content wird auch auf Bekannt im Inernet erscheinen.
auf bekannt im Internet neu veröffentlicht
- Noram treibt aktualisierte vorläufige wirtschaftliche Bewertung voran, um aktuelle Branchenstandards und das erweiterte Potenzial an kritischen Mineralen zu berücksichtigen
- Fred Zdan tritt dem FintechWerx-Team bei
- Reizdarmsyndrom und PMA-Zeolith: Wissenschaft bestätigt Wirkweise des optimierten Zeolith
- InvestorsHub.com zu Stallion Uranium: Wie Bohrungen „das Gute zutage fördern“
- Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026: Soloausstellung „Farbe & Zeichnung im Licht des Südens“
- NIOBs sechs Projekte in Québec im Stadium der Bohrreife wurden zur Gänze genehmigt
- Atlas Salt schließt Logistik-Pakt mit CN Rail: Hebel für Margen und Reichweite
- Logistik-Pakt mit CN Rail: Hebelt Atlas Salt jetzt die Projektmargen?
- Wie viel Vertrauen verdient eine Simulation?
Kategorien auf diesem Portal
bekannt im Internet – Archiv
bekannt im Internet werden
