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    Der Begriff Crowdfunding findet sich seit einiger Zeit immer häufiger im Web! Das Wort setzt sich aus Crowd = Schwarm und Funding = Finanzierung zusammen, also eingedeutscht würden wir es mit Schwarmfinanzierung übersetzten.

    Was ist damit nun gemeint, was steckt hinter dieser Idee?

    Die Idee stammt ursprünglich aus den USA, wo 2003 erstmals ein Filmprojekt auf diese Art finanziert wurde. Hierzu gründete der Musiker und Produzent Brian Camelio die Internet Plattform ArtistShare (Quelle Wikipedia). Diese Website ermöglichte es Musikern, Geld für die Produktion eines Songs bzw. Albums zu bekommen, bevor es veröffentlicht wurde. Dies funktionierte relativ schnell, auch aufgrund der Verknüpfung mit dem Internet und Facebook und Co., da über diese Kanäle massenhaft Interessenten angesprochen werden konnten.
    Das Prinzip des Crowdfundings ist es, über eine Web-Plattform, ein Unternehmen, oder ein Vorhaben vorzustellen und über diese Plattform, möglichst viele Geldgeber zu finden, die das Vorhaben dann finanzieren. Dabei können die Beträge relativ klein sein, da es ja eine Vielzahl von Geldgebern gibt, oder geben sollte. Wenn die Finanzierung (Fundingsumme) erreicht ist, wird das Projekt auf der Plattform geschlossen, das Geld von der Crowdplattform bzw. Treuhändler an den Verantwortlichen ausgezahlt und das Vorhaben kann beginnen. Den Geldgebern bzw. Unterstützern geht es hierbei oft nicht um einen Return on Investment, in Form von Zinsen oder Unternehmensbeteiligungen, sondern um die Unterstützung der Idee selber.
    So gibt es auch schon zahlreiche Plattformen, wo Künstler, Erfinder, oder Filmemacher Ihre Vorhaben vorstellen können und so teilweise zahlreiche Unterstützer finden. Auch Sportvereine bzw. Sportler haben mittlerweile das Crowdfunding für sich entdeckt.

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    Anders sieht es beim Crowdinvesting aus, hier steht der klassische Finanzierungsgrundsatz Geld gegen Zinsen, im Vordergrund. Auf speziellen Plattformen, suchen besonders Startupunternehmen  so (Klein)-Investoren.
    Die Beteiligungsformen können unterschiedlich sein, die gängigsten sind die stille Beteiligungen und das partiarische Nachrangdarlehen.
    Nicht verschweigen möchte ich hier die Risiken, einer solchen Investition, die Idee eines Startup-Unternehmens kann auch mal nicht funktionieren und das Unternehmen muss schließen, dann sind die Einlagen verloren. Dagegen stehen aber auch Chancen, gute Erträge bei einem erfolgreichen Startup zu erzielen und eine neue Idee zu unterstützen.

    Geschichte:
Die ersten großen Invest-Plattformen wurden in den USA 2008 und 2009 gegründet, u.z. indiegogo.com und kickstarter.com.  Dies ist nicht verwunderlich, da die Investmentkultur und die Unterstützung von Startups von je her, eine andere war und ist, als in Europa.
    In Deutschland können wir das Jahr 2010/11 als Startjahr für das Crowdfunding betrachten (Quelle Wikipedia). Hier wurde erstmals ein Filmprojekt durch die Masse finanziert. Als einer der ersten Filme in Deutschland konnte 2004 der Film “Hatschi Madame – sorry Monsieur” unterstützt werden. Unterstützer wurden im Abspann des Films erwähnt. Das bisher größte Crowdfunding Projekt startete die Kölner Firma Brainpool im Dez. 2011. Für die bekannte TV Serie Stromberg wollte das Unternehmen bis März 2012 eine Million Euro einsammeln. Diese Summe wurde schon nach einer Woche(!) erreicht (Quelle: Wikipedia).

    Neben den nationalen bzw. internationalen Plattformen gibt es mittlerweile mehrere regionale Crowfunding Plattformen, bzw. -initiativen. Diese konzentrieren sich vorzugsweise auf die Region, oder Großstadt, z.B. berlincrowd.com um eine bessere Vernetzung zwischen Investoren und Gründern aus der Region zu ermöglichen.

    Im Jahr 2013 wurden immerhin knapp 20 Mio.€ Kapital für Unternehmen und Projekte eingesammelt, nachdem es in 2011 erstmals Investments in dieser Form gab.
    Auf dem Blog Crowdfunding Netzwerk finden Sie umfangreiche Infos rund um diese neue Finanzierungsart.

    Pressekontakt:
    FH Online Dienste
    Frank Hückinghaus
    Falkenweg 8
    58256 Ennepetal
    Tel.: 02333 869334
    Mail: info@crowdfunding-netz.de
    www.crowdfunding-netz.de

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    Crowdfunding – die Alternative zur Bank?

    wurde veröffentlicht am 28. März 2014 in der Rubrik Finanzen
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