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    (Berlin, den 17.03.2014) Der Immobilienfachmann Andreas Schrobback rät zur Denkmalschutzimmobilie. Auf der Suche nach einer sicherheitsorientierten Kapitalanlage finden sich derzeit kaum Produkte mit attraktiven Renditeaussichten. Termingelder oder herkömmliche Sparanlagen erzielen meist nicht einmal eine Rendite oberhalb der aktuellen Teuerungsrate, andere Anlageformen sind oft extrem risikoreich. Anleger müssen sich daher fortlaufend nach Anlagealternativen umsehen, die ihren Risikovorstellungen im Sinne einer Risikominimierung entsprechen und dabei auch eine reale Rendite (unter Beachtung der Inflationsrate) einbringen. Eine sehr gute Möglichkeit bieten dabei Investitionen in Denkmalschutzimmobilien: Hierbei können besonders hohe steuerliche Vorteile mit einer sicherheitsorientierten Sachwertanlage in Immobilien in meist begehrten Lagen und gefragtem Wohnambiente kombiniert werden. Das verspricht eine überdurchschnittliche Rendite und eignet sich daher sowohl für Langfristinvestoren z. B. für die Erzielung eines zusätzlichen Einkommens wie auch als Standbein für die Altersvorsorge in Rahmen einer ganzheitlichen Vermögensplanung. Um erfolgreich in Denkmalschutzimmobilien investieren zu können, sollte sich der Anleger allerdings vorab sehr detailliert informieren, denn die Nachfrage ist vergleichsweise hoch und die möglichen Angebote sollten entsprechend geprüft werden. Zudem sind meist Fachleute notwendig, z. B. wenn es darum geht, eine Immobilie als denkmalfähig einzustufen oder bei der Sanierung eines bereits als Denkmal anerkannten Objektes.

     
    Steuerlich extrem attraktiv

    Die Regelungen des Einkommensteuergesetzes (EStG) in Deutschland sind äußerst attraktiv für Kapitalanleger in Denkmalschutzimmobilien: Nach § 7i bzw. 7h EStG können Kapitalanleger 8 Jahre lang jedes Jahr 9 %, danach 4 Jahre lang jedes Jahr 7 % der anzuerkennenden Wiederherstellungskosten steuerlich geltend machen. Diese Kosten betreffen z. B. Maßnahmen zur Erhaltung bzw. Sanierung des Gebäudes bzw. die Kosten zur Herstellung der Nutzbarkeit. Bei Baudenkmälern stellen die Sanierungskosten in der Regel den Löwenanteil der gesamten Aufwendungen dar, so dass es in der Summe meist zu einer Abschreibungsmöglichkeit von 50 % bis zu 90 % des gesamten Kaufpreises kommt. Darüber hinaus können ggf. noch weitere, steuerliche Vorteile genutzt werden – so können beispielsweise Fremdfinanzierungszinsen oder Abschreibungen auf den Gebäudewert unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich angesetzt werden. Übrigens: Auch Eigennutzer können von hohen Steuervorteilen profitieren: Sie können 10 Jahre lang jeweils 9 % der anzuerkennenden Wiederherstellungskosten geltend machen.

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    Mietrendite ist vergleichsweise hoch

    Baudenkmäler liegen aufgrund des Alters meist in zentralen Lagen und bieten aufgrund ihrer erhaltenswerten Substanz auch sehr oft Wohnmöglichkeiten mit einem besonderem Reiz in punkto Ambiente und Gestaltung. Wohndenkmäler sind daher stark nachgefragt und erzielen vergleichsweise hohe Mietrenditen. Wann genau ein Gebäude zum Denkmal wird, hängt dabei von den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes ab – prinzipiell liegen die Objekte in einem dafür ausgewiesenen Sanierungs- oder Entwicklungsgebiet der jeweiligen Gemeinde. Das Gebäude muss dabei im öffentlichen Interesse erhaltenswert sein, weil z. B. eine besondere Architektur oder eine große historische Bedeutung besteht. Die Einzigartigkeit des jeweiligen Objektes bestimmt dabei die Wertsteigerung bzw. die Unabhängigkeit von Inflation oder geldmarktpolitischen Einflüssen. Neben der hohen Mietrendite und der leichten Vermietbarkeit aufgrund der hohen Nachfrage sind Investitionen in Denkmalschutzimmobilien grundsätzlich immer auch Sachwertanlagen mit einer entsprechenden Grundsicherheit und Resistenz gegen finanzmarkttechnische Veränderungen.

     

    Fazit: Investments in Denkmalimmobilien können sehr lohnend sein

    Denkmalimmobilien stellen sowohl eine attraktive Kapitalanlagealternative, ein Modell zur Optimierung der individuellen Steuersituation wie auch eine interessante Option für die Selbstnutzung dar. Im Vergleich zu anderen Kapitalanlagemöglichkeiten hat insbesondere der Investor enorme steuerliche Vorteile, da fast alle Kosten für die Erhaltung bzw. die Nutzbarmachung des Objektes über einen bestimmten Zeitraum in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können. Zudem können ggf. noch weitere Steuervorteile (z. B. die Ansetzung von Fremdfinanzierungszinsen) kombiniert werden und bei Vermietung kann mit einer hohen Mietrendite kalkuliert werden. Das besondere Wohnambiente und die meist bevorzugte Lage garantieren eine gute Vermietbarkeit. Bei den derzeitigen, niedrigen Finanzierungszinsen lohnt sich diese Überlegung doppelt. Um jedoch von den vielen Vorteilen von Denkmalimmobilien zu profitieren, sollten auch entsprechende Informationen eingeholt und die notwendigen Fachleute kontaktiert werden. Grundsätzlich sollte für die Investition in Denkmalimmobilien ein gewisses Einkommen bzw. ein vorhandenes Eigenkapital präsent sein, um die finanzielle Last anfangs schultern zu können. Über die Jahre rechnet sich die Investition durch die Steuersparmöglichkeiten und die Mietrendite meist von selbst.

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    Denkmalschutzimmobilien als Kapitalanlage

    wurde veröffentlicht am 17. März 2014 in der Rubrik Immobilien
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