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    In der Regel ist es im 5. und 8. Monat nach der Geburt soweit. Der erste Milchzahn „kämpft sich“ durch Kieferknochen und Schleimhaut und zeigt sich im Gesicht des Babys. Angelegt wird der Zahnkeim allerdings bereits in der 12. Schwangerschaftswoche. Sobald der erste Zahn zu sehen ist, ist auch eine entsprechende Pflege notwendig und dabei ist es unwesentlich, ob das Kind gestillt wird oder die Flasche bekommt. Die Außenhaut der Milchzähne ist viel dünner als die der bleibenden Zähne. Deshalb sollte auf Zucker verzichtet werden. Optimale Babygetränke sind neben der Muttermilch ungesüßte Tees, Babysäfte oder Wasser. Es ist ebenso ratsam, so rasch wie möglich mit dem Trinken aus Tassen, Gläsern oder Bechern zu beginnen. Denn schnell kann es zur sogenannten Nuckelkaries oder Nuckelflaschenkaries kommen. Manche Kinder haben in den ersten Jahren ihres Lebens ständig eine Nuckelflasche in der Hand. Wenn sich in dieser Flasche dann auch noch gesüßte Getränke befinden, besteht große Gefahr für die Milchzähne. Denn das ständige Nuckeln führt zu kariösen Zähnen.

    Unbehandelte kariöse Milchzähne Gefahr für neue Zähne

    Kariöse Milchzähne können sich auch nachteilig auf die bleibenden Zähne auswirken. Denn im Zuge des zweiten Zahnwechsels beim Menschen (Dentition), welcher zwischen den 6. und 14. Lebensjahr stattfindet, sind Milchzähne und die bleibenden Zähne gleichzeitig im Kiefer. Dadurch werden auch die neuen Zähne mit Bakterien infiziert. Zahnfäule (Karies) oder Erkrankungen des Zahnhalteapparates wie Parodontitis kommen aber nicht nur über die Ernährung in den Mund der Kinder, sondern werden auch von den Eltern übertragen. Nämlich durch Küsschen, Schmusen oder Ablecken des Löffels oder Schnullers. Gerade ersteres sollte natürlich keineswegs zum Wohle des Kindes unterbleiben, doch das Ablecken von Besteck und Schnullern sollte eher eine Notlösung sein. Ein Abspülen mit fließenden Wasser ist die bessere Variante. Spätestens ab dem 1. Geburtstag sollte auch ein regelmäßiger Zahnarztbesuch auf dem Programm stehen. Denn nur so lässt sich erkennen, ob Zähne und Zahnfleisch gesund sind oder sich unter Umständen schon Fehlstellungen von Zähnen oder auch der Kiefer zueinander andeuten. „Zähne sind nicht nur Kauwerkzeuge, sondern auch wichtig für das Sprechen. Ein Verlust von Milchzähnen beeinträchtigt die Sprech- und Sprachentwicklung des Kindes“, sagt Dr. Martin Kaminsky, Ihr Zahnarzt Berlin. Zudem können die verbliebenen Milchzähne wandern und damit den Durchbruch der bleibenden Zähne behindern. Zur Vermeidung lassen sich beispielsweise spezielle Platz- bzw. Lückenhalter einsetzen.

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    Zahnarztpraxis dental total
    Dr. med. dent. Martin Kaminsky
    Zabel-Krüger-Damm 17

    13469 Berlin
    Deutschland

    E-Mail: info@dentaltotal.de
    Homepage: http://www.dentaltotal.de
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    Auch Milchzähne brauchen Pflege

    wurde veröffentlicht am 30. August 2013 in der Rubrik Gesundheit
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